Termin 2017: 6./7. Dezember 2017

Wissen, das Sie weiterbringt!
VdS-Lehrgänge

Unsere Lehrgänge sind Veranstaltungen, die in kleinen Gruppen stattfinden. Unsere Referenten kommen direkt aus der Praxis und stehen immer gerne für Fragen und Diskussionen zur Verfügung. Je nach Lehrgang sind z.B. auch Gruppenarbeiten, Löschübungen, Exkursionen vorgesehen. Die Lehrgangs- und Seminarteilnehmer erhalten umfangreiche Schulungsunterlagen sowie eine Teilnahmebescheinigung.

Lehrgang Fachkraft für Rauchwarnmelder

7. Dezember 2017

In den vergangenen Jahren haben die Bundesländer, ausser Berlin und Brandenburg, ihre Landesbauordnungen insoweit ergänzt, dass die Aus- und Nachrüstung von Wohngebäuden und Gebäuden mit wohnungsähnlicher Nutzung mit Rauchwarnmeldern gesetzlich bindend ist.

Die genauen Bestimmungen und Fristen legt die jeweilige Landesbauordnung fest, wobei allen Gesetzestexten die sog. Anwendungsnorm DIN 14676 zugrunde liegt und somit rechtsbindend ist.

Die DIN 14676  legt Mindestanforderungen für die Planung, den Einbau, den Betrieb und die Instandhaltung von Rauchwarnmeldern nach der Produktnorm DIN EN 14604 fest. Die Einhaltung dieser Anforderungen ist Voraussetzung für eine fachgerechte und rechtlich einwandfreie Installation und den sicheren Betrieb von Rauchwarnmeldern. Um dies sicherzustellen, empfiehlt die DIN 14676 nur Dienstleister zu beauftragen, die über Fachkräfte für Rauchwarnmelder verfügen.

Die Fachkraft für Rauchwarnmelder muss über einen Kompetenznachweis für die Projektierung, Installation und Instandhaltung von Rauchwarnmeldern verfügen, der alle fünf Jahre zu aktualisieren ist, um Rauchwarnmelder für Wohnhäuser, Wohnungen und Räume mit wohnungsähnlicher Nutzung gemäß DIN 14676 zu installieren und turnusgemäß zu warten.

Der Nachweis der Fachkompetenz wird durch eine schriftliche Prüfung am Ende des Lehrgangs erbracht. Mit Bestehen der Prüfung erhält der Teilnehmer ein VdS-Zertifikat „Fachkraft für Rauchwarnmelder“ über den Kompetenznachweis.

Inhalt:

  • Kenntnisse über das Verhalten von Brandrauch
  • Kenntnisse über Funktionsweise und Einsatzgrenzen von Rauchwarnmeldern
  • Kenntnisse der DIN 14676 (ist in den Schulungsunterlagen enthalten) und der DIN EN 14604
  • Herstellerspezifische Kenntnisse der verwendeten Rauchwarnmelder
  • Durchführung der mindestens einmal jährlichen Wartung
  • Schriftliche Prüfung

Zielgruppen:

  • Fachkräfte für die Installation von Rauchwarnmeldern
  • Dienstleister im Bereich der Immobilienverwaltung und
  • Anbieter von haushaltsnahen Dienstleistungen wie z. B. Handwerker und Elektroinstallateure
  • Sowie alle Personen, die sich mit Fragen des Brandschutzes befassen

Ihre Ansprechpartner

Brandschutzhelfer nach ASR A2.2

6./7. Dezember 2017

Arbeitgeber sind gesetzlich verpflichtet, eine ausreichende Anzahl von Personen für die Bekämpfung von Entstehungsbränden und das Sicherstellen des selbstständigen Verlassens der Beschäftigten bereitzustellen.

Nach der Technischen Regel für Arbeitsstätten ASR A2.2 „Maßnahmen gegen Brände“ ist ein Anteil von fünf Prozent der Beschäftigten in der Regel bei normaler Brandgefährdung (wie etwa in typischen Bürogebäuden) ausreichend.

Eine größere Anzahl von Brandschutzhelfern ist erforderlich bei erhöhter Brandgefährdung beispielweise beim Umgang mit Gefahrstoffen, der Anwesenheit vieler Personen, Personen mit eingeschränkter Mobilität sowie großer räumlicher Ausdehnung der Arbeitsstätte (siehe ASR A2.2 Tabelle 4 Betriebe und Betriebsbereiche mit erhöhter Brandgefährdung).
Des Weiteren sind  bei der Anzahl der Brandschutzhelfer auch Schichtbetrieb und Abwesenheit einzelner Beschäftigter, z. B. Fortbildung, Ferien, Krankheit und Personalwechsel, zu berücksichtigen. Die notwendige Anzahl von Brandschutzhelfern ergibt sich aus der Gefährdungsbeurteilung.

Brandschutzhelfer sind im Hinblick auf ihre Aufgaben fachkundig zu unterweisen und regelmäßig zu schulen. Zum Unterweisungsinhalt bei normaler Brandgefährdung (gemäß DGUV Information 205 -023 Brandschutzhelfer, Ausbildung und Befähigung) gehören neben den Grundzügen des vor¬beu-genden Brandschutzes Kenntnisse über die betriebliche Brand¬schutz¬organisation, die Funktions- und Wirkungsweise von Feuerlöscheinrichtungen sowie das Verhalten im Brandfall und eine praktische Löschübung.

Inhalt:

  • Grundzüge des Brandschutzes
  • Gefährdung durch Brände
  • Risiken im Betrieb, häufige Brandursachen
  • Brandgefahren und Zündquellen
  • Betriebliche Brandschutzorganisation
  • Brandschutzordnung nach DIN 14096
  • Rettungswege in Gebäuden (Flucht- u. Rettungswegpläne)
  • Sicherheitskennzeichung nach ASR A1.3
  • Alarmierungswege und –mittel
  • Funktions- und Wirkungsweise von Feuerlöscheinrichtungen
  • Grundlagen der Verbrennung und der Vorgänge beim Löschen
  • Brandklassen, geeignete Löschmittel
  • Wirkungsweise und Eignung von Löschgeräten
  • Verhalten im Brandfall
  • Alarmierung
  • Besondere Aufgaben nach Brandschutzordnung Teil C: Übernahme von Arbeiten zur Brandbekämpfung, Bedienung der Feuerlöscheinrichtungen
  • Sicherstellung der selbstständigen Flucht der Beschäftigten
  • Löschtraining - praktische Unterweisung
  • Löschtaktik
  • Praktische Handhabung von Feuerlöschern, Wandhydranten

    Zielgruppen:

      Alle Personen, die als Brandschutzhelfer in Unternehmen eingesetzt werden sollen.

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